Return-Path: <owner-linux-bern@icemark.ch>
Received: from varenorn.icemark.ch (majordom@varenorn.icemark.ch [212.40.16.225])
     by stinky.trash.net (8.9.1a/8.9.0) with ESMTP id NAA22752;
     Wed, 9 Dec 1998 13:32:12 +0100 (MET)
Received: (from majordom@localhost)
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) id OAA26654
     for linux-bern-list; Wed, 9 Dec 1998 14:37:04 +0100
Received: from ascomax.hasler.ascom.ch (ascomax.hasler.ascom.ch [139.79.129.2])
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) with ESMTP id OAA26650
     for <linux-bern@icemark.ch>; Wed, 9 Dec 1998 14:37:02 +0100
Received: from sabg20 (sabg20.autelca.ascom.ch [136.232.135.5])
     by ascomax.hasler.ascom.ch (8.9.1/8.9.1) with SMTP id NAA23737
     for <linux-bern@icemark.ch>; Wed, 9 Dec 1998 13:31:34 +0100 (MET)
Received: from sun113 by sabg20 (SMI-8.6/SMI-SVR4)
     id NAA16406; Wed, 9 Dec 1998 13:31:33 +0100
Nachrichten-ID: <366E6DA5.7F63@autelca.ascom.ch>
Datum: Wed, 09 Dec 1998 13:31:33 +0100
Von: Norbert Bladt <abladtn@autelca.ascom.ch>
X-Mailer: Mozilla 3.01 (X11; I; SunOS 5.5.1 sun4m)
MIME-Version: 1.0
An: linux-bern@icemark.ch
Betreff: Re: [linux-bern] Linux Users Group Bern
Referenzen: <Pine.LNX.4.05.9812091308050.272-100000@fenun.icemark.ch>
Content-Type: text/plain; charset=us-ascii
Content-Transfer-Encoding: 7bit
Absender: owner-linux-bern@icemark.ch
Precedence: bulk
Status: U
X-Mozilla-Status: 8011
X-Mozilla-Status2: 00000000
X-UIDL: e4efbb9a1830284e2971bcba72ae48dc

Benedikt Eric Heinen wrote:
>
> Moin moin,
Das kommt mir irgendwie ostfriesisch vor. Kann das sein ?

> > Eine kostenlose Beratung fuer irgendwelche Firmen kommt nicht in
> > Betracht.
>
> Moment mal? Nicht mal eine kostenlose BERATUNG fuer Firmen? Warum nicht?
Das kann ich ganz einfach begruenden.
Wahrscheinlich habe ich mich nicht ganz klar ausgedrueckt.
Es geht in die Richtung:
        Warum zieht eine Firma (Bruni) das ganze auf ?
        Wollen die sich einfach gratis UN*X know-how besorgen, um
        dann ihren Kunden eine Linux-Loesung liefern zu koennen
        und so Personal einsparen ?
Es gibt nun einmal nichts mehr wirklich gratis auf dieser Welt.
(Sogar die Gratis-Version von StarOffice will vom Internet geladen
werden: 70 MB).

Ich wuerde mich nicht scheuen, Firmen Linux (oder FreeBSD) fuer
bestimmte
Applikationen, auch ausserhalb eines klassischen ISP, zu empfehlen.
Wo doch schon Oracle 8, Informix, Sybase, DB2, etc. fuer Linux
existieren !

Zum anderen sehe ich das genau umgekehrt:
        1. Beratung fuer Universitaeten, Schulen (!), etc. -> gerne
           Wie frueher Digital (z. B. SWS in Bern) ihre Rechner
           "verschenkt" hat, koennte man dort auch kostenlose
           Beratung, meinetwegen auch Unterstuetzung im beschraenkten
           Rahmen leisten.
           Gerade mit der Initiative (von Bill Gates und den Bundesraeten)
           "Schulen ans Internet" mit fuer WinDoof ungeeigneten PC's aus
           der Bundesverwaltung koennte man u. U. auf derselben Hardware
           Linux noch ganz brauchbar als Gateway laufen lassen.
        2. Die grosse Stueckzahl von anderen OS ist immer noch daheim
           installiert. Und mit den Gratis-Versionen fuer StarOffice 5.0
           (sogar in Deutsch) und demnaechst WordPerfect kann man daheim
           ganz gut schaffen. Von den anderen Programmen, z. B. gimp,
           gar nicht zu reden. Da speziell StarOffice genau so aussieht
           und zu bedienen ist wie Office97, sollte das gerade fuer
           private Anwender ein enormer Anreiz sein.

Das ist eher der Ansatz, den ich sehe, um die Verbreitung zu foerdern.

Aber, unterschiedliche Meinungen sind natuerlich auch ueber die
Strategie der 'LUGBE' erlaubt.

Gruss,

Norbert.

--
Norbert Bladt            Payphone Management System Software Development
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