Return-Path: <owner-linux-bern@icemark.ch>
Received: from varenorn.icemark.ch (majordom@varenorn.icemark.ch [212.40.16.225])
     by stinky.trash.net (8.9.1a/8.9.0) with ESMTP id MAA03827;
     Thu, 10 Dec 1998 12:09:58 +0100 (MET)
Received: (from majordom@localhost)
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) id NAA10476
     for linux-bern-list; Thu, 10 Dec 1998 13:14:43 +0100
Received: from rubicon.hasler.ascom.ch (rubicon.hasler.ascom.ch [139.79.129.1])
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) with ESMTP id NAA10472
     for <linux-bern@icemark.ch>; Thu, 10 Dec 1998 13:14:41 +0100
Received: from aet.hasler.ascom.ch (aet.hasler.ascom.ch [139.79.147.23])
     by rubicon.hasler.ascom.ch (8.9.1/8.9.1) with ESMTP id MAA21023
     for <linux-bern@icemark.ch>; Thu, 10 Dec 1998 12:09:12 +0100 (MET)
Received: from ascom.ch (asic05.hasler.ascom.ch [139.79.147.95])
     by aet.hasler.ascom.ch (8.8.5/8.8.5) with ESMTP id MAA12531
     for <linux-bern@icemark.ch>; Thu, 10 Dec 1998 12:09:11 +0100 (MET)
Nachrichten-ID: <366FABD6.142C5CAB@ascom.ch>
Datum: Thu, 10 Dec 1998 12:09:10 +0100
Von: Didi Niklaus <nnikld@ascom.ch>
Firma: Ascom Transmission AG, Bern
X-Mailer: Mozilla 4.06 [en] (X11; I; SunOS 5.6 sun4m)
MIME-Version: 1.0
An: LUGS Bern <linux-bern@icemark.ch>
Betreff: Re: AW: [linux-bern] Linux Users Group Bern
Referenzen: <Pine.SOL.3.96.981210093952.1233B-100000@lhepsun1>
Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1
Content-Transfer-Encoding: 8bit
Absender: owner-linux-bern@icemark.ch
Precedence: bulk
Status: U
X-Mozilla-Status: 8011
X-Mozilla-Status2: 00000000
X-UIDL: b3a3c0e68e61b427d83b259bca3b3b68

Michele Weber wrote:
> Moment mal, wer sagt denn da "Elite und Dumme". Hoert doch mit dem Quatsch
> auf. Linux (Wirklich das Betriebssystem, und nicht nur die Anwendungen,
> wie z.B KDE, oder fvwm95...) hat gegenueber Windozen grosse vorteile.

KDE ist nicht eine Anwendung, sondern ein Desktop Environment, das einem
die Arbeit erleichtern kann.

> Damit ist es aber auch anders. Die Vorteile sind nicht nur das es stabiler
> ist und nicht vom Billy kommt.
> Es hat ein gutes Filesystem, ein sehr gutes Memory management, Multiuser,
> multitasking, vernuenftige Prozesssteuerung, shells laufen drauf usw...
> Eben shells...  Das ist eines der guten Sachen an Linux und die, die man
> ueblicherweise als nicht Benuetzerfreundlich bezeichnet.

Ich als KDE-Benutzer und Applixware-fuer-Linux-Anwender zum Bewaeltigen
der Gelegenheits-Ottonormalverbraucher-Korrespondenz schaetze natuerlich
auch die Filesystem- und Memorymanagement-Vorteile von Linux. Und
zudem schaetze ich es, zuhause dieselbe Oberflaeche wie im Buero auf der
Sun-Kiste laufen zu haben.

> Ich meine, wieso soll Linux alle vorteile abgeben und so werden wie
> Windoof ? Und um sich im UNIX zurechtzufinden braucht es sicher nicht
> laenger als mit DOS oder mit dem C64 ! Und schlussendlich hat man mehr
> davon !

Muss man denn die Vorteile von Linux abgeben, wenn man eine Windows-
aehnliche Oberflache laufen hat? Jeder von uns weiss selber genau,
fuer was er seine Linux-Kiste(n) einsetzen will und welche Software
dafuer installieren will (und wie leistungsfaehig die Hardware sein
muss).

> > Es ist doch schn, wenn man mit einem Freeware-OS Billies
> > Windoze-Verarschung links liegen lassen kann und es dabei
> > (fast) keine Grenzen gibt.
>
> On Wed, 9 Dec 1998 vonhubenu@post.ch wrote:
> > Warum soll Linux nicht zu Microsofts Untergang werden? Warum soll Linux
> > nicht "duubelisicherer" werden als Windoof? Solange ein Newbie (ich bin auch
> > einer) sich durch die Handbcher whlen muss um herauszukriegen wie er sein
> > Diskettenlaufwerk ansprechen kann werden wird Linux die Weltherrschaft nie
> > erringen.... Nicht alle haben Spass an technischen Handbchern ;-)
>
> 1. Das Ziel ist nicht nicht Billy eins auzuwischen.

Nein, so negativ sollte man nicht denken - so denke ich auch nicht.
Wenn ich meine, Billies OS links liegen zu lassen, dann meine ich,
dass ich dank Linux eine bessere Alternative habe, die erst noch
Open Source Software ist, mit der ich getrost auf Windoze verzichten
kann. Windoze-Verarschung darum, weil Micro$oft unverschaemt viel Geld
verlangt fuer Beta-Software, die aber als freigegebene Software verkauft
wird - der Anwender hat dann beim ersten 'Blue-Screen' das nachsehen.
Hier koennte eine LUGS Bern Leuten, die sich helfen lassen wollen, eben
auch helfen.

> 2. Das Ziel ist es ein gutes Betriebssystem zu haben.
> Aus 2. folgt 1. ! Automatisch.
> Um das bangt der Billy schon, umgekehrt geht es nicht.
>
> From: Didi Niklaus <nnikld@ascom.ch>
> > nein, die Zeiten sind vorbei, Linux soll nicht ein Hacker-,
> > Akademiker- oder IT-Fritzen-Ghetto-OS mehr sein! (Oder war es -
> > und ist es vielleicht fr einige immer noch - ein Statussymbol,
> > wenn man dieses Freakige OS beherrscht?)
>
> Ob man jetzt ls oder dir eintippt ist doch wohl dasselbe.
> Und es braucht nicht mehr Intelligenz...
> Und damit wird man auch nicht zum Statussymbol!
> Linux ist kein Betriebssystem fuer Freaks, aber es ist anders, dafuer
> funktionerts !

Nicht alle wollen ls und auch nicht alle wollen dir eingeben.
Aber alle moechten ein funktionierendes OS haben, egal was die
Anwendung ist.

Gruss & Spass

Didi
                            (o o)
-------------------------ooO-(_)-Ooo-------------------------
