Return-Path: <owner-linux-bern@icemark.ch>
Received: from varenorn.icemark.ch (majordom@varenorn.icemark.ch [212.40.16.225])
     by stinky.trash.net (8.9.1a/8.9.0) with ESMTP id XAA17086;
     Tue, 5 Jan 1999 23:02:37 +0100 (MET)
Received: (from majordom@localhost)
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) id AAA04274
     for linux-bern-list; Wed, 6 Jan 1999 00:06:44 +0100
Received: from smtp.plusnet.ch (root@smtp.plusnet.ch [194.158.230.8])
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) with ESMTP id AAA04270
     for <linux-bern@icemark.ch>; Wed, 6 Jan 1999 00:06:42 +0100
Received: from calvin.born-consulting.ch (root@pop-zh-2-dialup-43.spectraweb.ch [194.230.4.43])
     by smtp.plusnet.ch (8.9.1/8.9.1) with ESMTP id XAA05946
     for <linux-bern@icemark.ch>; Tue, 5 Jan 1999 23:01:12 +0100
Received: from [192.168.1.5] (newton.born-consulting.ch [192.168.1.5])
     by calvin.born-consulting.ch (8.8.8/8.8.8) with SMTP id VAA01227
     for <linux-bern@icemark.ch>; Tue, 5 Jan 1999 21:58:21 +0100
Nachrichten-ID: <199901052058.VAA01227@calvin.born-consulting.ch>
X-Mailer: Eudora Pro 1.1 for Newton
Mime-Version: 1.0
Content-Type: text/plain; charset="us-ascii"
Datum: Die, 5 Jan. 1999 21:58:00 +0100
An: LUGBE <linux-bern@icemark.ch>
Von: Lorenz on Calvin <flborn@spectraweb.ch>
Betreff: [linux-bern] Feedback
Absender: owner-linux-bern@icemark.ch
Precedence: bulk
Status: RO
X-Status:
X-Mozilla-Status: 8001
X-Mozilla-Status2: 00000000
X-UIDL: b63eafa9f0f53b2ea2309127e8aae4e0

Guten Abend zusammen,

Mit Interesse verfolge ich die Diskussion in dieser neuen Mailingliste.
Eigentlich waere ich seinerzeit am 19. Dezember auch gekommen, jedoch habe
ich von Lucas Bremgartner erst am Tag zuvor erfahren, dass dieses
Kick-Off-Meeting stattfinden wird. Leider war ich am Samstag bereits
anderweitig beschaeftigt.

Ich setze mich seit November 1994 aktiv mit Linux auseinander. Anfaenglich
habe ich Linux fuer eine Diplomarbeit ueber das Betriebssystem Plan 9 der
AT&T Bell Labs, quasi als Uebergangs-OS, verwendet. Dabei stellte ich
fest, dass die Moeglichkeiten beeindruckend und der Source-Code des OS'
recht klar struktutiert und lesbar sind. So habe ich mich anschliessend
konkreter mit diesem OS auseinandergesetzt. Meine Hauptinteressen liegen
eigentlich eher auf der Kernel und OS internen Seite von Linux. Ich
betreibe zuhause ein Linux Netzwerk mit einem Server, namens Calvin (Lucas
werden die Ohren laeuten) und einigen Clients. Mehrheitlich Macintosh
Systemen (PowerMac 6500 und Performa mit 68040 CPU) sowie einem Pentium
Laptop. Alles ist mit samba und netatalk zu einem "netten" Netzwerk mit
File- und Printer-Services verbunden. Zusaetzlich ist dieser Server auch
der Gateway in Richtung Internet. Ich bin dank diesem Linux-System quasi
zum Micro-ISP avanciert, da ich fuer unser Haus fuer mehrere Personen
E-Mail-Accounts von altavista.net auf meine E-Mail Adresse forwarde und
diese Mails auf dem Linux Server mit fetchmail und procmail elegant in die
Mailboxes der spezifischen User umfuelle. Dies laeuft einwandfrei. Ein
cron Script automatisiert das ganze Mailhandling und waehlt zweimal
taeglich meinen Provider per Modem an und fuehrt einen Mailaustausch
durch, was ganz praktisch ist.

Nebenbei versuche ich mich im neueren Kernel 2.1.108 etwas zu orientieren
und verfolge die Aktivitaeten von MkLinux (Linux auf PPC Macintosh
Systemen) und den Linux Port fuer Macintosh 68k Systeme. Auf einem alten
Mac Color Classic (mit 68030 sowie FPU) kann ich bereits einen Kernel
launchen (der Penguin erscheint auf dem Display, Hurra!), leider ist das
Keyboard noch nicht funktionsfaehig, da die ADB Hardware auf diesem System
etwas anders aufgebaut ist, als auf anderen 68k Macs. Deshalb muss ich
wohl, wie dies beim Hochziehen eines OS auf neuer Hardware ueblich ist,
eine Kernel-Version zusammenstellen, die eine serielle Schnittstelle
bedient, so dass ueber ein Terminal die naechsten Arbeitsschritte erfolgen
koennen.

Im Geschaeft habe ich kuerzlich ein RedHat Linux auf eine Sun SPARC
classic geladen, inkl. X-Windows, was einwandfrei funktioniert. Ich
arbeite uebrigens auch bei Ascom in Bern. Welcome to the club. Dieses
E-Mail habe ich auf meinem Newton 2100 geschrieben, welcher ueber Ethernet
an den Linux Server angeschlossen ist, so dass ich gemuetlich ein Mail
schreiben kann und dieses auf den Server zur spaeteren Uebermittlung
uebertrage.

Soviel von meiner Seite. Ich hoffe niemanden zusehr gelangweilt zu haben
mit diesem Exkurs in meine Linux-Aktivitaeten. Der 29. Januar ist gebucht
- auf dem Newton - ich werde kommen.

Cheers,
Lorenz
--
Fritz Lorenz Born, Brunnadernstr. 3, CH-3006 Berne, Switzerland
flborn@spectraweb.ch
sent from Newton 2100 on private Linux network
