Return-Path: <owner-linux-bern@icemark.ch>
Received: from varenorn.icemark.ch (majordom@varenorn.icemark.ch [212.40.16.225])
     by stinky.trash.net (8.9.2/8.9.0) with ESMTP id RAA06129;
     Sun, 17 Jan 1999 17:02:18 +0100 (MET)
Received: (from majordom@localhost)
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) id SAA09934
     for linux-bern-list; Sun, 17 Jan 1999 18:07:47 +0100
Received: from bw85zhb.bluewin.ch (bw85zhb.bluewin.ch [195.186.1.75])
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) with ESMTP id SAA09930
     for <linux-bern@icemark.ch>; Sun, 17 Jan 1999 18:07:46 +0100
Received: from bigfoot.com ([195.186.37.53]) by bw85zhb.bluewin.ch (
     with ESMTP id AAA22D3 for <linux-bern@icemark.ch>;
     Sun, 17 Jan 1999 16:59:55 +0100
Nachrichten-ID: <36A217FA.BCAB8B49@bigfoot.com>
Datum: Sun, 17 Jan 1999 18:03:54 +0100
Von: Remo Goetschi <remo.goetschi@bigfoot.com>
X-Mailer: Mozilla 4.05 [en] (X11; I; Linux 2.0.35 i586)
MIME-Version: 1.0
An: LUGBE <linux-bern@icemark.ch>
Betreff: Re: [linux-bern] Ist das geplante Vorgehen richtig?
Referenzen: <199901171519.QAA00295@calvin.born-consulting.ch>
Content-Type: text/plain; charset=us-ascii
Content-Transfer-Encoding: 7bit
Absender: owner-linux-bern@icemark.ch
Precedence: bulk
Status: U
X-Mozilla-Status: 8011
X-Mozilla-Status2: 00000000
X-UIDL: 4f0d82b0e4635f03ae543af51e7bf345

Guten Tag allerseits

Hier meine Stellungnahme zu dem von Lorenz Born verfassten E-Mail:

Lorenz on Calvin wrote:

> Mir erscheint das Vorgehen im Moment etwas konzeptlos! Sorry, fuer diese
> vielleicht etwas direkte Kritik. Es ist nicht meine Art grundsaetzlich
> Ideen anderer Personen anzuzweifeln[1],

> [1]: Lucas Bremgartner und Remo Goetschi und andere Leser der Mailingliste
> (gell, Remo B.) koennen das sicher bestaetigen

bestaetigt :)

> Im weiteren frage ich mich ernsthaft, obschon ich dies bereits mit Lucas
> Bremgartner persoenlich diskutiert habe, ob ein Verein ueberhaupt noch den
> Ideen und Philosophien entspricht die in der heutigen, vernetzten Welt
> gelten. Wir alle leben in einer zunehmend virtuellen Welt, in welcher sich
> Gruppen projektorientiert formieren und aufloesen. Nicht zuletzt ist auch
> Linux in einer eher losen als starren Formierung von Personen entstanden.
> Heute gibt es zwar auch bei der weltweiten Koordinationsplanung und
> Weiterentwicklung von Linux sogenannte Officers, welche fuer konkrete
> Aufgaben (Teile des OS) zustaendig sind. Jedoch sind diese nicht wie ein
> Verein, aehnlich einem "Schuetzenverein" oder "Landfrauenchoerli"
> organisiert. Wieso muss nun gerade eine Linux Interessengruppe in Bern
> einen dedizierten Praesidenten und die klassiche Vereinsstruktur haben?
> Nur weil seit zig hundert Jahren jeder Verein in der Schweiz so
> organisiert ist? Liegen wir da nicht etwas neben dem Trend von heute?

Die Frage, ob eine klassische Vereinsstruktur fuer die LUGBE geeignet
ist,
haengt nicht zuletzt von den Aktivitaeten der LUGBE ab.
Mehr dazu weiter unten.

> Die Frage lautet:
>
> "Was wollt ihr mit einer Linux User Group Bern erreichen?"

Meiner Meinung nach sollte die Linux User Group Bern eine Art
Ansprechpartner
fuer Firmen, Schulen usw. bezueglich Linux sein. Also z.B. Support und
Kurse
anbieten. Eine weitere Idee waere z.B. regelmaessig eine Zeitschrift
herauszugeben. Allerdings muesste man in diesem Fall nicht mehr von
einer User
Group, sondern eher von einer Firma sprechen.
Da wir solche Dienstleistungen ja sicher nicht ganz gratis anbieten
koennen,
stellt sich die Frage, ob dies mit einer von Lorenz vorgeschlagenen
"losen Formierung von Personen" ueberhaupt mogelich waere, oder ob das
Gesetz
in diesem Fall eine Vereins- oder Firmengruendung vorschreibt.
Schliesslich
muss dieser Ertrag ja auch versteuert werden.

> Dies sollten wir vielleicht diskutieren, bevor wir weitere Schritte
> unternehmen. Meine definitive Teilnahme am 29. Januar wird im wesentlichen
> vom Feedback auf dieses Mail abhaengen. Ich mag und will nicht ueber
> Praesidenten-, Vizepraesidenten- und Kassierwahlen das eigentlich Ziel aus
> den Augen verlieren. Fuer mich ist ein "Introvertiertengrueppeli" mit dem
> Ziel "Linux ueber alles" nicht erstrebenswert und ganz klar abschrenkend.

Das wuerde der Verbreitung von Linux ja auch in keiner Weise dienen.
Wie genau stellst Du Dir denn eine Linux User Group Bern vor?

mit freundlichen Gruessen

Remo Goetschi

--
in an open world without walls and fences, who needs windows and gates?
http://www.mountpoint.ch
