Return-Path: <owner-linux-bern@icemark.ch>
Received: from varenorn.icemark.ch (majordom@varenorn.icemark.ch [212.40.16.225])
     by stinky.trash.net (8.9.2/8.9.0) with ESMTP id LAA00925;
     Mon, 18 Jan 1999 11:07:13 +0100 (MET)
Received: (from majordom@localhost)
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) id MAA14787
     for linux-bern-list; Mon, 18 Jan 1999 12:12:43 +0100
Received: from ascomax.hasler.ascom.ch (ascomax.hasler.ascom.ch [139.79.129.2])
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) with ESMTP id MAA14783
     for <linux-bern@icemark.ch>; Mon, 18 Jan 1999 12:12:41 +0100
Received: from trash.net (bienepc176.hasler.ascom.ch [139.79.122.176])
     by ascomax.hasler.ascom.ch (8.9.1/8.9.1) with ESMTP id LAA10643;
     Mon, 18 Jan 1999 11:04:48 +0100 (MET)
Nachrichten-ID: <36A307E3.7DABDC71@trash.net>
Datum: Mon, 18 Jan 1999 11:07:31 +0100
Von: Lucas Bremgartner <breml@trash.net>
Rckantwort: breml@trash.net
X-Mailer: Mozilla 4.5 [de] (WinNT; I)
X-Accept-Language: de-CH,de-DE,en
MIME-Version: 1.0
An: Lorenz on Calvin <flborn@spectraweb.ch>
CC: linux-bern@icemark.ch
Betreff: Re: [linux-bern] Ist das geplante Vorgehen richtig?
Referenzen: <199901171519.QAA00295@calvin.born-consulting.ch>
Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1
Content-Transfer-Encoding: 8bit
X-MIME-Autoconverted: from quoted-printable to 8bit by varenorn.icemark.ch id MAA14784
Absender: owner-linux-bern@icemark.ch
Precedence: bulk
X-Mozilla-Status: 8011
X-Mozilla-Status2: 00000000
X-UIDL: b11d296879bcc1212fe398b6c11d4fbf

Hoi zme

Also erst mal vielen Dank an Lorenz fr deine Gedanken. Ich
hoffe, dass sie uns weiter bringen. Wir werden ja sehen.

Jetzt werde ich da auch mal meinen Senf dazu geben...

Lorenz on Calvin schrieb:
> Mir scheint, dass das Hauptaugenmerk um nicht mehr als zwei Punkte
> fokussiert ist, naemlich
>
> - zukuenftige Statuten und
> - der Betrag der allfaelligen Mietgliederbeitraege.
>
> Sind das wirklich die wichtigsten Punkte? Ware es nicht sinnvoller sich
> einmal grundlegend zu ueberlegen, was der allfaellige Verein ueberhaupt
> bezweckt? Oder wollt ihr abendelang gemeinsam ueber neue Kernel-Patches
> diskutieren?

Diese Fragen haben wir bereits vor unserem ersten Treffen in
dieser Mailinglist diskutiert. Auch am ersten Treffen wurde ber
diese Fragen gesprochen.

---[ Protokoll ]---
Was ist der Zweck einer LUGBE?
- Jeder gibt seine Fachkompetenzen an die anderen weiter.
- Linux erhlt ein Gesicht, soziale Beziehungen entstehen.
- Verbreitung von Linux frdern / Gerchte aus der Welt schaffen
---[ Protokoll ]---

Dieser kleine abschnitt kann auf keinen Fall alle Fragen
beantworten, doch er soll verdeutlichen, dass wir uns auch schon
mit sochen Fragen auseinder gesetzt haben.

Die neun Personen, welche an der ersten Sitzung teilgenommen
hatten waren alle der Meinung, dass man auf jeden Fall mit der
LUGBE weiterfahren will. Uns war auch klar, dass man fr neun
Personen keinen Verein grnden muss, d.h. das Ziel war nicht
primr einen Verein zu grnden.
Doch man wollte nicht eine geschlossene Gruppe (mit neun
Personen) bleiben, sondern sich fr alle Intressenten ffnen.
Deshalb kam die Idee fr das nchste Treffen (29.1.99), an
welchem wir sehen wollten, wieviele Leute im Raum Bern berhaupt
an einer solche Gruppe intressiert sind.

Wir haben danach begonnen, ber die grsse, welche eine solche
Gruppe annehmen knnte nachgedacht und diskutiert. Dabei ist
rausgekommen, dass sich eine Vereinstruktur besser eignet, sobald
eine gewisse Grsse erreicht wird. Ausserdem ist (wie Remo
Gtschi schon geschrieben hat) es besser einen Verein zu haben,
sobald Geld eine Rolle spielt. Und ich bin berzeugt, dass ber
kurz oder lang Geld eine Rolle spielen wird.

Ein letzter Grund, welcher fr einen Verein spricht ist, dass man
gegenber Dritten etwas darstellt. Wenn man eine Firma (wie z.B.
SuSE) um ein paar gratis Exemplare ihrer Distribution fragen
will, macht es einen besseren eindruck, wenn die genau weiss, mit
wem man es zu tun hat.

>
> Mir erscheint das Vorgehen im Moment etwas konzeptlos! Sorry, fuer diese
> vielleicht etwas direkte Kritik. Es ist nicht meine Art grundsaetzlich
> Ideen anderer Personen anzuzweifeln[1], aber mir scheint, dass sich der
> Fokus auf Details beschraenkt und ein globaleres, resp. generelles Motiv
> komplett fehlt. Im weiteren ist Kritik oft Basis fuer eigentliches
> Vorankommen. Insofern ist dieses E-Mail als Design-Review zu verstehen.

Siehe oben.
Diese Diskusion, welche sich vorallem um Mitgliederbeitrge, usw.
dreht hat das Ziel, dass man gut auf den nchsten Treff
vorbereitet ist.

> Wieso muessen diese Statuten unbedingt definiert sein fuer das erste
> Treffen am 29. Januar 1999? Dadurch schliesst ihr doch von Anfang an die
> Moeglichkeit aus, dass konstruktive Ideen von weiteren Personen, die heute
> vielleicht noch nichts ueber die Existenz einer LUGBE Mailingliste (und
> somit nichts ueber die Idee einer Vereinsgruendung wissen), eingebracht
> werden koennen. Die Statuten koennten doch von einer Task Force, welche
> sich am 29.1.99 formiert, erarbeitet werden und spaeter mittels RFC allen
> Interessierten oder einem Steering Comitee zum Vorschlag unterbreitet
> werden.

Gute Idee. Was sagen die anderen dazu? ussert euch.

> Meine wesentliche Frage an das Plenum dieser Mailingliste ist einfach. Die
> Beantwortung dieser setzt jedoch eine etwas intensivere Auseinandersetzung
> mit den persoenlichen Zielen und Vorstellung eines jeden voraus. Die Frage
> lautet:
>
> "Was wollt ihr mit einer Linux User Group Bern erreichen?"

Siehe oben.

Gruss

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 | '_ \| '_|/ -_)| '  \ | |                  Lucas Bremgartner
 |_.__/|_|  \___||_|_|_||_|                  breml@trash.net
