Return-Path: <owner-linux-bern@icemark.ch>
Received: from varenorn.icemark.ch (majordom@varenorn.icemark.ch [212.40.16.225])
     by stinky.trash.net (8.9.2/8.9.0) with ESMTP id MAA01557;
     Mon, 18 Jan 1999 12:26:37 +0100 (MET)
Received: (from majordom@localhost)
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) id NAA15136
     for linux-bern-list; Mon, 18 Jan 1999 13:32:07 +0100
Received: from NIH2WAAF (smtp6.site1.csi.com [149.174.183.75])
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) with ESMTP id NAA15132
     for <linux-bern@icemark.ch>; Mon, 18 Jan 1999 13:32:03 +0100
Received: from mail pickup service by csi.com with Microsoft SMTPSVC;
     Mon, 18 Jan 1999 06:24:01 -0500
Received: from csi.com (mun-c45-025-vty97.as.wcom.net [195.232.45.97])
     by dub-img-ims-3.compuserve.com (8.8.6/8.8.6/IMS-1.6) with ESMTP id GAA08244
     for <linux-bern@icemark.ch>; Mon, 18 Jan 1999 06:23:35 -0500 (EST)
Nachrichten-ID: <36A327E1.2DE1F6E5@csi.com>
Datum: Mon, 18 Jan 1999 12:24:01 +0000
Von: Samuel Portmann <SamuelPortmann@csi.com>
X-Mailer: Mozilla 4.05 [en] (X11; I; Linux 2.0.32 i586)
MIME-Version: 1.0
An: lugbe <linux-bern@icemark.ch>
Betreff: Re: [linux-bern] Ist das geplante Vorgehen richtig?
Referenzen: <199901171519.QAA00295@calvin.born-consulting.ch> <36A307E3.7DABDC71@trash.net>
Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1
Content-Transfer-Encoding: 8bit
Absender: owner-linux-bern@icemark.ch
Precedence: bulk
X-Mozilla-Status: 8013
X-Mozilla-Status2: 00000000
X-UIDL: bb385cb52d55ee32968c8fcbd2541014

Hallo zusammen

Ich bin erst seit kurzem auf der Mailingliste.

Ich finde die drei Punkte aus dem Protokoll sagen das meiste zu
Sinn und Zweck der LUGBE: (Fach-)-Simpeln, Geselliges (bitte nicht
lachen) und die Verbreitung von Linux.

"Verbreitung von Linux" kann man noch genauer beschreiben:
Wir verbreiten weder in erster Linie neue Kernels
("Linux" im engeren Sinne) noch Distributionen, sondern
die Idee "freie" Software auf Unix-kompatiblen Plattformen.
Linux (im weiteren Sinne) auf Intel ist natrlich das Hauptthema.

Mit der Idee des verfgbaren Quellcodes im Hintergrund macht ein Engagement
fr Linux Sinn --- und es ist auch nicht verboten, Geld damit zu
verdienen. Wenn der Verein oder Teile davon durch ihre Linux-Kenntnisse
profitieren knnen: umso besser. Die kommerziellen Interessen mssen
aber klar deklariert sein.

In diesem Zusammenhang: Mitgliederbeitrge:

Wre es mglich nur einen wirklich minimalen Betrag zu erheben, der gerade
die Gebhren fr die Vereinsanmeldung deckt?

Das Zrcher (pardon: Schweizer) LUG-Modell gefllt mir nicht: anscheinend
erwirbt man mit dem Mitgliederbeitrag ein regelmssiges Heft (ausgedruckt!).
Das kostet natrlich; aber vielleicht mchte jemand das Heft gar nicht, und der

zahlt dann im Prinzip zuviel resp. tritt nicht bei.

Wir knnten doch von verherein viel flexibler (und moderner) sein:
Wenn sich eine Gruppe von Mitgliedern findet, die ein Magazin herausgeben
wollen, dann knnen sie das. Der Rest des Vereins wird das Projekt
interessiert verfolgen und auch untersttzen. Aber bevor sie eine grosse
Auflage farbiger Ausdruck herstellen, sollten sie sich nach der Nachfrage
erkundigen.

Anscheinend besteht eine (fr mich) ominse Neunergruppe, die Protokolle
besitzt
und zweifellos auch konkrete Ideen hat. Gibt es da irgendeinen Entwurf fr
irgendetwas?

Ansonsten mssten wir das unbedingt zusammenstellen. Wir sollten wirklich
am 29. Januar gut vorbereitet sein, um die kostbare Zeit an dieser
"Super-Online-Konferenz" gut zu nutzen. :-)

Zu Lorenz: Ein Verein ist nicht grundstzlich veraltet. Im Gegenteil. Vereine
wie Module: ein guter Weg, sich zu organisieren.

Das "gesellige" wiederum empfinde ich gerade als wichtigen Gegensatz zur
virtuellen Welt, die zwar faszinierend, aber eben nur virtuell ("als ob") ist.

Deshalb braucht es auch eine LUG *Bern*; mit dem sympathischen Typ aus
der LUG Tokyo kann ich kein Bier trinken.

Sorry fr das lange Mail  ---  ich hoffe die Diskussion geht weiter

Gruss

Smi

Lucas Bremgartner wrote:

> Diese Fragen haben wir bereits vor unserem ersten Treffen in
> dieser Mailinglist diskutiert. Auch am ersten Treffen wurde ber
> diese Fragen gesprochen.
>
> ---[ Protokoll ]---
> Was ist der Zweck einer LUGBE?
> - Jeder gibt seine Fachkompetenzen an die anderen weiter.
> - Linux erhlt ein Gesicht, soziale Beziehungen entstehen.
> - Verbreitung von Linux frdern / Gerchte aus der Welt schaffen
> ---[ Protokoll ]---
>
> Dieser kleine abschnitt kann auf keinen Fall alle Fragen
> beantworten, doch er soll verdeutlichen, dass wir uns auch schon
> mit sochen Fragen auseinder gesetzt haben.
>
> Die neun Personen, welche an der ersten Sitzung teilgenommen
> hatten waren alle der Meinung, dass man auf jeden Fall mit der
> LUGBE weiterfahren will. [...]

> ...ich bin berzeugt, dass ber  kurz oder lang Geld eine Rolle spielen wird.
