Return-Path: <owner-linux-bern@icemark.ch>
Received: from varenorn.icemark.ch (majordom@varenorn.icemark.ch [212.40.16.225])
     by stinky.trash.net (8.9.2/8.9.0) with ESMTP id TAA23537;
     Wed, 20 Jan 1999 19:37:04 +0100 (MET)
Received: (from majordom@localhost)
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) id UAA22669
     for linux-bern-list; Wed, 20 Jan 1999 20:43:04 +0100
Received: from arwen.unibe.ch (arwen.unibe.ch [130.92.9.52])
     by varenorn.icemark.ch (8.8.8/8.8.8/Debian/GNU) with SMTP id UAA22665
     for <linux-bern@icemark.ch>; Wed, 20 Jan 1999 20:43:02 +0100
Received: from haegar.iamexwi.unibe.ch (actually haegar.unibe.ch) by arwen
     with smtpL; Wed, 20 Jan 1999 19:32:48 +0100
Received: from renoir.iamexwi.unibe.ch
     by haegar.iamexwi.unibe.ch (SMI-8.6/SMI-SVR4) id TAA10086;
     Wed, 20 Jan 1999 19:34:37 +0100
Received: from renoir by renoir.iamexwi.unibe.ch (8.8.8+Sun/SMI-SVR4)
     id TAA06383; Wed, 20 Jan 1999 19:34:32 +0100 (MET)
Nachrichten-ID: <199901201834.TAA06383@renoir.iamexwi.unibe.ch>
Datum: Wed, 20 Jan 1999 19:34:32 +0100 (MET)
Von: Patrik Schnellmann <schnellm@iamexwi.unibe.ch>
Rckantwort: Patrik Schnellmann <schnellm@iamexwi.unibe.ch>
Betreff: [linux-bern] Freiheit und andere erstrebenswerte Dinge
An: linux-bern@icemark.ch
MIME-Version: 1.0
Content-Type: TEXT/plain; charset=us-ascii
Content-MD5: goXpVphw0a8BxfKc9xT1GQ==
X-Mailer: dtmail 1.2.1 CDE Version 1.2.1 SunOS 5.6 sun4u sparc
Absender: owner-linux-bern@icemark.ch
Precedence: bulk
Status: U
X-Mozilla-Status: 8001
X-Mozilla-Status2: 00000000
X-UIDL: bda53d54ed59de6bebaf899cb89623da

Liebe Leser der Mailliste

Bevor diese Liste bei Icemark.ch geschlossen wird, moechte
ich noch meine persoenliche Sicht der Dinge darlegen.

Meine Zeit als Linux-User begann, als ich Slackware von
Disketten installierte und ich hatte wirklich keine Ahnung,
wieviel Konfigurationsarbeit auf mich warten wuerde. Das
ueberzeugendste am ganzen Betriebssystem war, dass ich es
einfach so aus dem Internet runterladen konnte. - Ohne je-
gliche moralische oder finanzielle Verpflichtungen...
"free software", das beeindruckte mich.

Mit dem Ziel, die Verbreitung von Linux zu foerdern, bin
ich absolut einverstanden. Auch sollte Linux an Schulen
eingesetzt werden und Einsteigern die Installation er-
leichtert werden.

Nur: mit einem Verein, wo ich Mitgliederbeitraege bezahlen
muss, die verwendet werden um Werbung fuer eine Firma zu
machen (b***ix), will ich nicht beitreten.

Auch die ganze Diskussion ueber die Hoehe von Beitraegen
finde ich ziemlich laecherlich. Indem Geld eingezogen wird,
ist noch kein einziges der gesteckten Ziele erreicht. (Es
sei denn, jemand moechte sich an der LUGBE bereichern... :-) )

Schaut doch mal bei der LUL vorbei unter
http://linux.issco.unige.ch/linux/index.html

Vielleicht koennt ihr dort ein paar Anregungen finden, wie
eine Linux-Usergroup aussieht.

Ich hoffe, dass Euch die Gruendung einer _echten_ Linux User
Group gelingt, die auch den Geist von Linux pflegt:
FREE SOFTWARE und die Freiheit jedes einzelnen.

Nun, viel Glueck wuenscht

Patrik
