Betreff: [linux-bern] Linux User Group maillist - in den letzten Tagen
Datum: Fri, 22 Jan 99 04:00:17 PST
Von: gugerli <gugerli@bgb.ch>
An: linux-bern@icemark.ch

Hallo zusammen
Ich habe in den letzten Tagen wie wild Eure e-mails heruntergeladen und
gelsesen.
Es gibt bei all den Verfassern von ein ungeheures Potential an Know-How,
Resourcen, Ideen und Hingabe.
Ich helfe Arbeitskollegen und Bekannten nach bestem Wissen und Gewissen,
dass sie zu g}nstigen Rechnern kommen, der Internetanschluss funktioniert
und die Soundkarte nach dem Neuanschluss eines USB-Ports wieder
funktioniert. Nat}rlich wie es halt ist, mit Win95. Geld will ich keines
daf}r, denn wenn ich ein Problem habe, mit MS-Material weiss ich einige
Leute zu fragen und die helfen mir auch. Seit einem Jahr habe ich mich
entschlossen MS mit Linux abzul|sen. Schrittweise, denn der Inetanschluss
soll funktionieren und auch das Textpropramm. (Geoworks)
In Geowork User Group war ich ein paar Jahre, bis Geoworks an eine Firma
namens NewDeal verkaufte. Deren Update hat nicht viel versprochen jedoch
ziemlich gekostest. Da bin ich dort ausgestiegen und ben}tze Geoworks immer
noch, denn es funktioniert immer und sogar auf einem 286er Portabel.
Nun, w}rde ich mich freuen, wenn es in Bern bald eine Linux-Gruppe geben
w}rde. Denn ich k|nnte neben dem Selbststudium dringend Hilfe ben|tigen. Ich
habe schon die 2. SuSe Version gekauft, 5.3 und die l{uft halt bei mir noch
nicht so einfach, das Setup, wie bei MS. Ich lege mit dem SAX, dem
Xwindows-setup jedemal das ganze fs lahm. Nichts geht mehr und ich muss
einen Kaltstart machen. Dann neu formatieren etc.
Mein Ziel ist ein profundes Wissen }ber Linux zu bekommen, alle meine
Anwendungen damit machen zu k|nnen und dar}berhinaus auch anderen
Interessierten mit Linux helfend zur Seiten zu stehen. Denn nicht jeder will
alle paar Monate ein neues Equipment posten.
Eine Gruppe braucht R{ume zur Besammlung und zur Arbeit, es braucht auch
Posters oder Flyers, einen Webserber, eine homepage etc und das kostet Geld.
Daf}r w}rde ich einen Teil daran zahlen. Geteilt ist das eh keine grosse
Summe. Es kann auch in Form eines Vereinsmitgliedschafts-Beitrages sein.
Alle Vereinsmitglieder sollten ehrenamtlich arbeiten und es sollten
m|glichst preiswerte Anschaffungen oder Auslagen get{tigt werden. Je nach
M|glichkeit.
Dann w{re es sicher vorteilhaft, wenn es verschiedene Interessensgruppen
gibt, dass jemand koordiniert, so dass nicht doppelt gearbeitet oder Geld
ausgegeben wird, usw.
Ich war einige Jahre Pr{sident eines Kleinen FCs, der Vorstand hat einfach
das n|tige im Hintergrund gemacht, dass das Produkt auf dem Rasen }ber die
B}hne gehen konnte. Inklusive gelegentliche gesellige Zusammenk}nfte.
Ich w}rde mich zum Beispiel als Beisitzer f}r irgend eine T{tigkeit zur
Verf}gung stellen. So kann ich der Gruppe etws beitragen und ich kann mir
von der Gruppe etws beitragen lassen.
Als Alternative k|nnte man auch eine IG gr}nden, das w{re {hnlich eines
Vereins, jedoch ohne die Handelsregister Verpflichtung und mit freierer
Regel}bereinstimmung.
Uebrigens hat Michele bisher schon eine technische Anfrage auf der Mailliste
gepostet und vielleicht schon eine Antwort erhalten.
Benedikt kann auch recht haben, es w{re fast schade ihn nicht in einer
solche Gruppe zu haben. Wenn er damit }bereinstimmen k|nnte. Ich glaube,
dass durch ein ehrenamtliches Engagement f}r Linux unser all Fachwissen und
auch die soziale Komptenz erheblich gef|rdert w}rde. Und das kann die
Gesellschaft sehr gut gebrauchen. Linux verk|rpert gerade diese Richtung und
bietet neben Paroli zum Globalisierungszwang und zur Gewinnmaximierung auch
ein echt n}tzliches Produkt.
So das waren etliche Zeilen, vielen Dank an icemark und bis bald.
Dieter Gugerli
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