Betreff: Re: [linux-bern] Freiheit und andere erstrebenswerte Dinge
Datum: Fri, 22 Jan 1999 13:42:56 +0100
Von: Mathias Gygax <buzz@eniac.ch.eu.org>
Firma: ENIAC
An: linux-bern@icemark.ch

On Fri, Jan 22, 1999 at 10:20:42AM +0000,
patrik.schnellmann@mail.datacomm.ch wrote:

<snip>

> Dann sollten (wie ich auch schon geschrieben hatte), Schulen auf das
> Thema sensibilisiert werden. Welche Schule kann sich schon einen
> NT-Server mit allen Lizenzen leisten? Viele Lehrer klagen wegen dem
> Spardruck. Mit Samba auf Linux kriegen sie einen vollwertigen Ersatz.
> Auch interessant fuer Schulen ist die Internet-Anbindung via Linux.

die vorstellung, bei der bildung einer alternativen kultur von
informatikern, welche den gedanken von freier software und information schon
in der ausbildung *sowie* spaeter im berufsleben verfolgen, ist fuer mich
ein grosser motivationsschub. es waere toll, wenn sich zukuenftige
informatiker-lehrlinge nicht mehr 3/4 der zeit mit dem erstellen einer
huebschen maske in visual basic beschaeftigen wuerden, sondern ihr
werkzeug computer auch richtig kennen lernen wuerden.

> Im Clublokal koennten wir auch gemeinsam gewisse Ressourcen wie ein
> Linux-Journal, c't-ROM, ... nutzen. (Genau dafuer waere ich auch
> bereit, einen Beitrag zu bezahlen, aber nicht fuer undefinierte
> Ziele.)

yep! oder ein pool an selbstgebrannten cds jeglicher distributionen die
gegen die rueckerstattung der materialkosten abgegeben werden. diese
arbeit sollte auch meiner meinung nach ehrenamtlich erfolgen. eine
entloehnung fuer geleistete arbeit im auftrag der LUGBE kommt fuer
mich nicht in frage. dabei muessten diese informationen (LJ, c't-ROM) ja
nicht mal vom club gekauft werden. um noch etwas konkreter zu werden,
bin ich sowieso der meinung, dass der club als solches fuer information
kein zusaetzliches geld ausgeben sollte.

wie weit die LUGBE ihre zusammenarbeit mit wirtschaftsvertretern
treiben soll, ist hoffentlich bestandteil einer sachlichen diskussion
vom 29.1 . einfach so ignorieren sollte man diese zielgruppe nicht.

> Andere Moeglichkeiten waeren Praesentationen ueber Linux in der
> Oeffentlichkeit. An der Uni gibt's ja ein Informatik-Kolloqium,
> in welchem das Thema "Linux" sicher gern aufgenommen wuerde.

gute idee. da in diesen veranstaltungen meistens ein fachpublikum sitzt,
koennte man hier besonders wert auf die verbreitung der GNU-philosophie
und ihrer technischen ueberlegenheit legen. ein staroffice
installationskurs waere IMHO dort deplaziert.

        - Filzlaus
--
chiba:~# for BILL in 6 6 6; do nuke; done
It took 124 years to destroy the world.
It took 42 years to destroy the world.
You win!  500 years without destruction!
